Wann Winterreifen wechseln Profiltiefe ?

Mit Neuregelung der StVO vom 03. Dezember 2010 wird die Winterreifenpflicht geregelt. In dieser steht unter anderem, dass die Bereifung an die Wetterverhältnisse (Glatteis, Schnee, Matsch und Reifenglätte) angepasst werden muss. Außerdem regelt sie die genaue Bezeichnung und Nutzung von M+S Reifen. Welche Anforderungen werden an M+S Reifen gestellt und wann Winterreifen wechseln Profiltiefe?

Einhaltung der richtigen Profiltiefe

Um den geforderten Ansprüchen von M+S Reifen laut StVO zu entsprechen, muss unter anderem das Profil von Winterreifen stimmen. Unter anderem besagt die StVO, dass M+S Reifen große Profilrillen und Stollen aufweisen, die anhand großer Zwischenräume getrennt voneinander sind. M+S Reifen brauchen höhere Fahreigenschaften als normale Reifen und die Kennzeichnung dieser Reifen sowie die Höhe der Aufschrift M+S. Die Schneeflocke, die auf vielen Winterreifen zu finden ist, besagt, dass sie auf Schnee und Eis getestet und für sicher befunden wurden. Dennoch ist es besser, auf M+S Reifen zurückzugreifen, sofern ihr Profil stimmt. Das Gesetz schreibt die Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Besser und auf jeden Fall sicherer ist jedoch die Profiltiefe von 4 Millimetern. Ausreichend ist die Profiltiefe, wenn von einer 2 Euro Münze, die ins Profil gesteckt wurde, der silberne Rand nicht zu sehen ist.

Bußgeld bei Verstoß

Wer mit unzureichend ausgestattete Winterreifen fährt, kann sich im schlimmsten Fall ein Bußgeld einfangen. Dieses liegt bei derzeit 40-80 Euro. Ist ein Auto im Winter mit Sommerreifen versehen, das bloß parkt und nicht gefahren wird, gibt es keine Strafgebühr. Wer einen Unfall mit Sommerreifen oder falschen Winterreifen verursacht, riskiert sogar seinen Versicherungsschutz. Die Kasko-Versicherung verweigert in diesem Fall die Zahlung.