Welches Alter sollten Winterreifen nicht überschreiten?

Grundsätzlich muss man bei der Frage welches Alter sollten Winterreifen nicht überschreiten auf zwei wichtige Faktoren Rücksicht nehmen. In erster Linie geht es nämlich nicht nur um das Alter der Reifen sondern auch um ihre Profiltiefe.

Gesetzlich gesehen muss ein Winterreifen dieselbe Mindesprofiltiefe wie ein Sommerreifen besitzen, das sind 1,6 mm. Da aber nicht alle Winterreifen gleich oft und mit gleicher Belastung gefahren werden, sollte bei einer erreichten Profiltiefe von 4 mm der Reifen gewechselt werden, um die absolute Sicherheit bei winterlichen, oder nassen Fahrverhältnissen zu garantieren.

Der zweite wichtige Faktor den man beachten muss, ist das Alter des Reifens. Von Experten wird empfohlen einen Winterreifen spätestens nach sechs Jahren zu wechseln, auch wenn dieser nicht übermäßig oft gefahren wurde und die Mindestprofiltiefe des Reifens noch nicht erreicht ist. Denn auch wenn ein Reifen von außen noch in Ordnung zu sein scheint, muss das im Inneren nicht auch so sein. Ältere Reifen können verhärten und damit ihre guten Fahreigenschaften verlieren. Gerade im Winter ist es wichtig sich auf seinen Reifen verlassen zu können. Egal ob bei Schneefahrbahn, Eis oder Regen, ein guter Reifen ist die einzige Verbindung des Autos zur Straße.

Auch wenn der Reifen gesetzlich gesehen noch in Ordnung ist, sollte man bei Winterreifen nach spätestens 3 Jahren neue Reifen kaufen und die alten Reifen nur im Sommer fertigfahren bis diese die Mindestprofiltiefe von 1,6 mm erreicht haben. Somit sind Fahrer, Auto und andere Verkehrsteilnehmer geschützt, egal bei welchen Verhältnissen sie sich auch auf der Straße befinden.